Bisher einzigartiges Wetterphänomen, erinnert ein bißchen an "The Day After Tomorrow

      Bisher einzigartiges Wetterphänomen, erinnert ein bißchen an "The Day After Tomorrow

      © NASA Goddard MODIS Rapid Response/Jeff Schmaltz
      Kilo, Ignacio, JimenaDieses Bild des NASA-Satelliten Terra zeigt ein in der Geschichte der Hurrikanbeobachtung einzigartiges Ereignis: Derzeit bewegen sich gleich drei dieser zerstörerischen Wirbelstürme über den Westpazifik. Sie heißen – in der Reihenfolge ihrer Entstehung – Ignacio, Jimena und Kilo und sind allesamt in der zweithöchsten Kategorie vier der Saffir-Simpson-Skala, die die Stärke von Hurrikanen angibt. Im mittleren Bildstreifen links oben sieht man die Hauptinsel von Hawaii. Der westlichste der drei Hurrikane, Kilo, ist etwa 2000 Kilometer von ihr entfernt, Ignacio etwa 1000 Kilometer und Jimena befindet sich über 3000 Kilometer südöstlich. Von dort sind es noch einmal etwa zweieinhalbtausend Kilometer bis Mexiko.

      Alle drei Stürme bewegen sich mit etwa zehn Stundenkilometern grob Richtung Nordwest und dürften deswegen keinen Schaden anrichten. Ignacio, der Inselgruppe Hawaii am nächsten, hat diesen Montag in 500 Kilometern Entfernung passiert, zu weit, um mehr als ein bisschen Regen und Wind zu bringen. Dafür warnte das Central Pacific Hurricane Center vor lebensgefährlichen Wellen an Hawaiis Stränden, insbesondere an der Ostseite der Hauptinsel. Ignacio sei der stärkste Sturm, der jemals diese Strecke genommen hat – entsprechend sollten sich auch erfahrene Surfer auf ungewöhnlich schwierige Bedingungen einstellen.
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